Lokomotivgattungen (Teil 1)
Autor: EUROTRAIN, 15.10.2009
Zur eindeutigen Identifizierung einer Lokomotive dient die (im Regelfall) an vier Seiten angebrachte Betriebsnummer, die auch einen Aufschluss über den Verwendungszweck und die Bauart der betreffenden Lokomotive gibt. Diese Betriebsnummer setzt sich zusammen aus der zweistelligen Stammnummer und der drei- oder vierstelligen Ordnungsnummer. Im Folgenden wollen wir uns mit der Stammnummer etwas näher beschäftigen, da diese die vorhandenen Lokomotiven in die Hauptgattungen unterteilt, was für eine erste Unterscheidung hier völlig ausreicht. Nur zur Vollständigkeit: Die eigentliche Baureihe der Lokomotive erhält man, indem man die letzten beiden Ziffern der Betriebsnummer weglässt und den Rest der Ordnungsnummer als Index zur Stammnummer setzt. Hier konzentrieren wir uns im ersten Teil auf die Dampflokomotiven. Basis dieser Baureihenbetrachtung ist das Ordnungsschema der Deutschen Reichsbahn (DRG) von 1925:
Stammnummer Hauptgattung Beispiel
97 Zahnradlokomotiven (Z)
98 Lokalbahnlokomotiven (L)
99 Schmalspurlokomotiven (K)
Im demnächst erscheinenden zweiten Teil werden wir uns mit den Elektrolokomotiven beschäftigen. Auf die ab 1968 bei der Deutschen Bundesbahn eingeführten „Computernummern“ gehen wir in einer gesonderten Betrachtung ein.





